Interviews

Color News – Wie stellt sich der Autoservice auf Elektromobilität ein?

WIE STELLT SICH DER AUTOSERVICE AUF ELEKTROMOBILITÄT EIN?

Betriebsinhaber Dietmar Halves ist überzeugt: Mit dem Einstieg in den Service für Elektrofahrzeuge stellt er seinen Kfz-Betrieb im niedersächsischen Kalefeld in Zukunft noch besser auf. Inspektion, Reifenservice, Achsvermessung, Bremsen-Check und Unfallinstandsetzung gehören heute zum Service seines Betriebes. Künftig will Dietmar Halves mit seinem Team diesen Service auch an E-Autos durchführen.

ZERTIFIZIERTER PARTNERBETRIEB FÜR ELEKTROMOBILITÄT

Als Systempartner von Global Automotive Service (G.A.S.) hat der Kfz-Betrieb die Zertifizierung für Streetscooter genutzt, um sich für die Arbeit an Elektrofahrzeugen zu qualifizieren. „Alle Mitarbeiter sind im Umgang mit Hochvoltanlagen geschult“, erklärt Dietmar Halves im Video-Interview mit colornews.de. Für den Betrieb bedeutet Wartung und Instandsetzung an E-Autos Veränderung. „Es dürfen keine Arbeiten von ungeschulten Mitarbeitern an Elektrofahrzeugen durchgeführt werden“, betont der Betriebsinhaber. „Die Fahrzeuge dürfen nur von geschulten Mitarbeitern bewegt werden.“ Zudem kommt spezielles Werkzeug und Schutzausrüstung zum Einsatz.

AUFTRAGSLAGE WIRD STEIGEN

„Wir glauben, dass die Elektromobilität in naher Zukunft noch weitere große Schritte gehen wird“, ist sich Dietmar Halves sicher. „Deshalb steigen wir jetzt ein, damit wir von Anfang an dabei sind.“

Christian Simmert

COPYRIGHT COLORNEWS.DE AUSGABE 10/2017

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Color News – Wie stellt sich der Autoservice auf Elektromobilität ein?

WIE STELLT SICH DER AUTOSERVICE AUF ELEKTROMOBILITÄT EIN?

Betriebsinhaber Dietmar Halves ist überzeugt: Mit dem Einstieg in den Service für Elektrofahrzeuge stellt er seinen Kfz-Betrieb im niedersächsischen Kalefeld in Zukunft noch besser auf. Inspektion, Reifenservice, Achsvermessung, Bremsen-Check und Unfallinstandsetzung gehören heute zum Service seines Betriebes. Künftig will Dietmar Halves mit seinem Team diesen Service auch an E-Autos durchführen.

ZERTIFIZIERTER PARTNERBETRIEB FÜR ELEKTROMOBILITÄT

Als Systempartner von Global Automotive Service (G.A.S.) hat der Kfz-Betrieb die Zertifizierung für Streetscooter genutzt, um sich für die Arbeit an Elektrofahrzeugen zu qualifizieren. „Alle Mitarbeiter sind im Umgang mit Hochvoltanlagen geschult“, erklärt Dietmar Halves im Video-Interview mit colornews.de. Für den Betrieb bedeutet Wartung und Instandsetzung an E-Autos Veränderung. „Es dürfen keine Arbeiten von ungeschulten Mitarbeitern an Elektrofahrzeugen durchgeführt werden“, betont der Betriebsinhaber. „Die Fahrzeuge dürfen nur von geschulten Mitarbeitern bewegt werden.“ Zudem kommt spezielles Werkzeug und Schutzausrüstung zum Einsatz.

AUFTRAGSLAGE WIRD STEIGEN

„Wir glauben, dass die Elektromobilität in naher Zukunft noch weitere große Schritte gehen wird“, ist sich Dietmar Halves sicher. „Deshalb steigen wir jetzt ein, damit wir von Anfang an dabei sind.“

 

Christian Simmert

COPYRIGHT COLORNEWS.DE AUSGABE 10/2017

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WIE STELLT SICH DER AUTOSERVICE AUF ELEKTROMOBILITÄT EIN?

Betriebsinhaber Dietmar Halves ist überzeugt: Mit dem Einstieg in den Service für Elektrofahrzeuge stellt er seinen Kfz-Betrieb im niedersächsischen Kalefeld in Zukunft noch besser auf. Inspektion, Reifenservice, Achsvermessung, Bremsen-Check und Unfallinstandsetzung gehören heute zum Service seines Betriebes. Künftig will Dietmar Halves mit seinem Team diesen Service auch an E-Autos durchführen.

ZERTIFIZIERTER PARTNERBETRIEB FÜR ELEKTROMOBILITÄT

Als Systempartner von Global Automotive Service (G.A.S.) hat der Kfz-Betrieb die Zertifizierung für Streetscooter genutzt, um sich für die Arbeit an Elektrofahrzeugen zu qualifizieren. „Alle Mitarbeiter sind im Umgang mit Hochvoltanlagen geschult“, erklärt Dietmar Halves im Video-Interview mit colornews.de. Für den Betrieb bedeutet Wartung und Instandsetzung an E-Autos Veränderung. „Es dürfen keine Arbeiten von ungeschulten Mitarbeitern an Elektrofahrzeugen durchgeführt werden“, betont der Betriebsinhaber. „Die Fahrzeuge dürfen nur von geschulten Mitarbeitern bewegt werden.“ Zudem kommt spezielles Werkzeug und Schutzausrüstung zum Einsatz.

AUFTRAGSLAGE WIRD STEIGEN

„Wir glauben, dass die Elektromobilität in naher Zukunft noch weitere große Schritte gehen wird“, ist sich Dietmar Halves sicher. „Deshalb steigen wir jetzt ein, damit wir von Anfang an dabei sind.“

 

Christian Simmert

COPYRIGHT COLORNEWS.DE AUSGABE 10/2017

Zeitungsartikel

Neue Trainingsanzüge für die JSG Auetal-Altes Amt

Die Fußballer der E1-Jugend der JSG Auetal-Altes Amt haben Trainingsanzü-ge bekommen. Die Kicker bedankten sich bei der Übergabe der Kleidung bei Sponsor KFZ-Service Halves aus Olden-rode. Das Bild zeigt (hinten von links) Trainer Marcus Bittner, Jonas Zwickert, Jannis Hartje, Ben Frische, Paul Ude, Malte Wille, Claudia und Dietmar Hal-ves, Trainer Hartmut Adler, (vorn) Max von Oldershausen, Matheo Behrens, Luis Schachler, Antonio Martoccian, Lu-kas Bruns und Till Bittner. Es fehlen Jan-nis Mai, Lukas Fischer und Torwarttrai-ner Michael Schachler. FOTO: AUETAL-ALTES AMT

FREIER MARKT

Die Werkstatt ist Dreh- und Angelpunkt

Gerade im Großkundengeschäft zählen funktionierende Prozesse und einwandfreier Service oft mehr als nur ein günstiger Preis. Die über 1.500 Partnerbetriebe der Global Automotive Service GmbH bieten eine Kombination aus beidem.

  Kurzfassung

Qualität setzt sich durch – auch und gerade in markenungebundenen Betrieben. Wer die Zeichen der Zeit erkennt und den richtigen Partner an seiner Seite hat, kann seine regionalen Stärken in einem bundes-weiten Netzwerk voll ausspielen, ist G.A.S.-Geschäftsführer Andreas Brodhage überzeugt.

Während anderenorts Werkstattnetze ausgedünnt werden und Streitigkeiten um Ausschließlichkeit an der Tagesordnung scheinen, hat der Teilegrossist Coparts mit der in Essen angesiedelten Global Automotive Service GmbH in aller Ruhe ein schlankes, aber schlagkräftiges Tochterunternehmen zum erfolgreichen Branchendienstleister aufgebaut. Mehr als 1.500 Werkstätten deutschlandweit haben sich dem G.A.S.-Netzwerk in den letzten Jahren angeschlossen, täglich gehen neue Anfragen ein.

In der Beherrschung der Elektromobilität liegt eine große Chance für den freien Servicemarkt.

Die Partnerbetriebe erledigen zertifiziert und nach stringenten Regelwerken mechanische Service- und Reparaturarbeiten für verschiedenste Auftraggeber: von Flotten und Fuhrparks über Mobilitätsanbieter und Dienstleistungsunternehmen bis hin zu K&L-Netzwerken, Automobilclubs und der Versicherungswirtschaft verlässt man sich auf ein komplettes Dienstleistungspaket sowie funktionierende Prozesse. Gibt es im Einzelfall Probleme, vermittelt die G.A.S. zwischen Werkstatt und Flottenkunde. Ein umfangreiches Schulungsprogramm und eigene EDV-Systeme helfen, die Arbeitsqualität der Partner zu unterstützen und abzusichern – wovon letztlich auch das Privatkundengeschäft profitiert.

Kommunikation ist der Schlüssel

Die Fäden hält Geschäftsführer Andreas Brodhage in der Hand: Er besetzt mit neuen Kooperationen bewusst Nischen und nutzt die sich an vielen Stellen ergebenden Synergieeffekte, um kontinuierlich weitere (Groß-)Kunden für seine Werkstattpartner an Land zu ziehen. Sein Credo lautet dabei: die regionale Stärke der Werkstätten für den nationalen Vertrieb nutzen! Der leidenschaftliche Kämpfer für die Interessen des freien Reparaturmarktes macht im AUTOHAUS-Interview klar, dass der Erfolg der G.A.S. als Vermittlungsplattform für Werkstattaufträge auf mehreren Säulen

beruht – einem weitsichtigen Anteilseigner, eigenem Handlungsspielraum, seinem starken Team, gegenseitigem Vertrauen und vor allem: viel Kommunikation.
„Die Qualität, die unsere Werkstätten mit der Prozess-Unterstützung aus Essen abliefern, spricht sich inzwischen herum. Auch die Großkunden reden miteinander und der Dreh- und Angelpunkt in unserem Konzept sind die Betriebe“, betont Brodhage. Marke oder Auftraggeber seien dabei zweitrangig, es gehe einzig und allein dar-um, mehr Aufträge zu generieren: „Unsere Aufgabe ist es, die Anforderungen unserer Flottenkunden zu kennen und darauf zu achten, dass diese deutschlandweit erfüllt werden. Dies gelingt uns immer besser und

G.A.S.-Geschäftsführer Andreas Brodhage wirbt seit Jahren für ein auskömmliches Mit einander freier und markengebundener Betriebe, hier auf dem AUTOHAUS Schadenforum 2015.

das ohne großartiges unternehmerisches Risiko für unsere Partner“, ist der G.A.S.-Geschäftsführer überzeugt.

Es geht um den Kfz-Service als Berufsstand

Die Auftraggeber würden zwischenzeitlich auch erkennen, dass freie Betriebe, wenn Regeln und Prozesse stimmen, absolut überzeugende Arbeit abliefern: „Wir bieten seit Jahren ein flächendeckendes Netzwerk mit der nötigen technischen Ausstattung, Ersatzteile in OEM-Qualität, halten uns an Reparaturvorgaben und treten in die Herstellergarantie ein. Durch die bestehende Logistik der neun Gesellschafter unserer Mutter Coparts können wir zudem neben einer funktionierenden Teileversorgung in Zusammenarbeit mit dem starken Partner

Dekra Schulungen auf höchstem Niveau anbieten, ohne dass die Werkstattmitarbeiter quer durch die Republik reisen müssen“, beschreibt Brodhage das G.A.S.-Konzept. Keiner der Beteiligten könne alle Aufgaben alleine meistern, nur gemeinsam sei man stark und konkurrenzfähig, betont er: „Gerade in Krisenzeiten, in denen in der Branche viel Vertrauen verspielt wird, sind eingehaltene Versprechen der Schlüssel zum Erfolg. Guter Service steht heute viel mehr im Fokus als der reine Preiskampf. Es sollte weniger um die Konkurrenz zwischen markengebundenen und freien Be-trieben gehen, als vielmehr um das große Ganze, das Erhalten eines kompletten Berufsstandes – Kfz-Service.“ Karsten Thätner ■
17/2017

PRAXISBEISPIEL: UNTERNEHMERISCHE FREIHEIT BLEIBT ERHALTEN

Dass sich der Anschluss an ein Netzwerk nicht nur in Ballungsräumen, sondern auch in ländlich geprägten Gegenden lohnen kann, beweist das Beispiel Kfz-Service Dietmar Halves. Im niedersächsischen Oldenrode betreibt der Kfz-Meister seine AutoExcellence Werkstatt mit drei qualifizierten Mitarbeitern, modernen Werkzeugen und neuester Diagnosetechnik. „Gerade hier auf dem Land muss man sich bewegen, statt abzuwarten. Wer Geld verdienen will, muss vorher auch welches investieren“, ist Halves überzeugt.
Vor rund fünf Jahren hat er sich deshalb auf den Tipp eines Außendienstmitarbeiters hin erfolgreich als G.A.S.-Partner beworben, vor 2,5 Jahren die Zertifizierung für das Flottengeschäft absolviert und dies mit gutem Grund: In der Nähe seines Betriebs im Landkreis Northeim finden sich Standorte der Deutschen Post, eines der Großkunden von Global Automotive Service.

Seitdem kümmert sich Halves mit seinen Angestellten um die gelben Zustellfahrzeuge und hat vor kurzem eine weitere Zusatzqualifikation erworben: „Seit rund drei Monaten sind ich und zwei meiner Kollegen für Elektrofahrzeuge zertifiziert, ein weiterer Geselle wird den Hochvolt-Lehrgang ebenfalls bald besuchen“, beschreibt der Betriebsinhaher eine weitere Investition in die Zukunft. Wer die rechtlichen Voraussetzungen für den Umgang mit alternativ betriebenen Fahrzeugen nicht erfülle, dürfe an diesen nicht mal die Reifen wechseln und verliere so potentielle Kunden, erläutert der gelernte Kfz-Meister. Zudem seien Flotten gut für den Ruf des Unternehmens, ob Elektro oder nicht, ist Halves über-zeugt: „Mund-zu-Mund-Propaganda ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Wenn die Kunden Fahrzeuge von Betrieben aus der Umgebung auf dem Hof sehen, kommen sie eher auch mit dem eigenen Pkw zur freien Werkstatt. Moderne E-Fahrzeuge wie die StreetScooter unterstreichen die Kompetenz noch einmal.“

Seit rund fünf Jahren
zertifizierter G.A.S.-
Partner: Betriebsinhaber
und Kfz-Meister Dietmar
Halves

Das Gesamtpaket stimmt. Deshalb ist Dietmar Halves auch gerne bereit, seine Mitarbeiter für weitere Produktschulungen abzustellen: „In solche neuen Fahrzeuge muss man sich als Betrieb intensiv hineinarbeiten. Gerade hier in der Umgebung hat niemand das entsprechende Know-how zu den StreetScootern, so dass man auch nicht beim Kollegen aus dem Nachbarort anrufen kann.

Jeder Betrieb fängt gewissermaßen bei Null an. Dadurch sind wir vielen anderen Werkstätten weit voraus.“ Risiko und Kosten seien dabei überschaubar, unterstreicht der seit 2007 aktive Betriebschef. Auch sonst ist er von der Zusammenarbeit mit der Essener Zentrale überzeugt: „Wir bekommen Unterstützung sowohl hard- als auch softwareseitig, vom elektronischen Teilekatalog über die Diagnose-Dongles bis hin zu speziellen Testern oder Ladekabeln für die Streetscooter. Auch wenn es durch Auftragserweiterungen oder Ähnliches im Ausnahmefall Probleme mit der Abrechnung gibt, können wir uns auf die G.A.S. als starken Part-ner verlassen.“ Das gelte auch für die Versorgung mit OE-Teilen, die auf dem flachen Land durch die Netzausdünnung der Markenbetriebe nicht immer reibungslos funktioniere. Wichtig ist Halves dabei vor allem, seine unternehmerische Freiheit nicht aufgeben zu müssen: „Friss oder stirb gibt es in diesem Netzwerk nicht. Neue Konzepte wer-den in Infoveranstaltungen vorgestellt und jede Werkstatt kann selbst entscheiden, ob sie an entsprechenden Schulungsmaßnahmen teilnimmt oder eben nicht. Diese Eigenständigkeit ist mir sehr wichtig – so kann ich mich über jedes Zusatzgeschäft freuen!“

Jeder Betrieb fängt gewissermaßen bei Null an. Dadurch sind wir vielen anderen Werkstätten weit voraus.“ Risiko und Kosten seien dabei überschaubar, unterstreicht der seit 2007 aktive Betriebschef. Auch sonst ist er von der Zusammenarbeit mit der Essener Zentrale überzeugt: „Wir bekommen Unterstützung sowohl hard- als auch softwareseitig, vom elektronischen Teilekatalog über die Diagnose-Dongles bis hin zu speziellen Testern oder Ladekabeln für die Streetscooter. Auch wenn es durch Auftragserweiterungen oder Ähnliches im Ausnahmefall Probleme mit der Abrechnung gibt, können wir uns auf die G.A.S. als starken Part-ner verlassen.“ Das gelte auch für die Versorgung mit OE-Teilen, die auf dem flachen Land durch die Netzausdünnung der Markenbetriebe nicht immer reibungslos funktioniere. Wichtig ist Halves dabei vor allem, seine unternehmerische Freiheit nicht aufgeben zu müssen: „Friss oder stirb gibt es in diesem Netzwerk nicht. Neue Konzepte wer-den in Infoveranstaltungen vorgestellt und jede Werkstatt kann selbst entscheiden, ob sie an entsprechenden Schulungsmaßnahmen teilnimmt oder eben nicht. Diese Eigenständigkeit ist mir sehr wichtig – so kann ich mich über jedes Zusatzgeschäft freuen!“

Auch kleinere Betriebe wie die AutoExcellence Werkstatt in Kalefeld können bei entsprechender Qualifikation für Flottenkunden interessant sein. 

Copyright Autohaus Spezial Automobil-Branche 2017 , Seite 42 und 43 Erschienen mit Autohaus 17/2017

Service für Flottenkunden